|
Timo
Reimgestalter/in

| Anmeldungsdatum: 22.03.2007 |
| Beiträge: 449 |
| Themen: 94 |
|
| Strafpunkte: 0 von 10 |
|
 |
Verfasst am: Sa Sep 29, 2007 18:50 |
|
 |
|
 |
 |
(persönliche)Überlagerung
Je weiter diese Welt die Gitter verstärkt, um so bestialisch –künstlerischer wird das Monster in ihm
Ist Künstler ein Gestimmt –Sein im Geiste ? Also einen Mensch, der in der Produktivität sich in seinem Mensch –Sein weitergibt, ja, repliziert; deswegen auch eine annehmbare Haltung, wie auch erlernbar, die Techniken handhaben wie man ein Werk tritt. Ist es nicht in ein Werk, eigene Wirklichkeit treten, aus einem Werk treten, aber die „unsgleiche“ Wirklichkeit angleichen. Ist unser Geist nicht ein Netz, das ausgeworfen wurde in die Umstände und nun, bewusst uns selbst im Gegenständlichen hält, oder ist uns der Künstler, der unbewusst „Fische“ wie Bilder, Gedanken heraus lockt aus dem Netz, das sowie hier, wie auch anderweitig Tiefe kennt ? Ja, vielleicht auch Risse hat, durch die ein menschliches Gesicht fällt und sich wandelt, neu erwächst an den Sternen, an einer Blume, oder in einem Anderen ? Sind wir denn, das – Konsum –Maschinen, darauf aus Trieb zu finden, ihn zu befriedigen, dann ihn zu steigern?
Ich kann hier nur eigene Stellung beziehen, etwas wie Berufung stottern in die Finsternis der Schlafenden, oder in die Kälte, die „dicke Felle“ nach Schulabschluss, Exsamen verschreibt.
Der Grund meiner Reizbarkeit liegt aber wirklich in dem – nicht anders können, als meine Persönlichkeit zu walten, sensibel zu sein auf die Frage nach meinen Bestand in … Kann man feste Schritte trauen, wenn man den seelischen Gesetzten der Kultur nicht Folgeleisten kann.
Nicht funktionieren!
Das Problem liegt in der Definition von „seelischen Gesetzen“ in der Kultur. Du sollst nicht töten, hat ja einen Hintergrund und wurde ein verwoben in den gesellschaftliche Interaktion, sowie die Wikinger heute einfach Irre wären. Ich liefere hier nicht was heute als „Normal“ gilt, sicherlich das Lächeln einer Kassieren, auch, der Anzug eines Bankers. Mir liegt es daran hinzuweißen, dass im der Beziehung von Druck, der auf „mich“ ausgeübt wird, auch eine „Kultivierung“ meiner Gestimmtheit stattfindet. Heißt, die ernorme Last sich nicht zu Recht zu finden in der Gesellschaft, verlangt es in mir diese Gesellschaft mir im künstlerischen Zuge anzugleichen. Je weiter ich vorstoße zu dem - „was mein Grund“, erkenne ich meine Einzelhaftigkeit, mir droht Isolation, nun, Wege wären mich in eine konformistische Haltung zu begeben, was ja nicht mehr gänzlich glückt, wenn man erwacht, es wäre Selbstbetrug, mir gelingt aber zu sagen – Welche Winde in meine Seele stürmen, damit ich eine Verbindung zum Außerhalb schaffe … etwas wie Liebe, liegt im Erkennen, wie sich auskennen lernen. Eine künstlerische Produktion will Brücke sein.
( Persönlich: und ich frage mich jetzt, warum Kunst nicht mehr diese Sphäre beansprucht)
|